Was ist das besondere an einer linearen Gleichung?

So ziemlich jeder dürfte – falls nicht: sollte – spätestens ab der Mittelstufe einfache Gleichungen der Form ax + b = cx - d kennengelernt haben. Einfach deshalb, weil lediglich Konstanten und Vielfache der Variablen x als Summen beziehungsweise Differenzen auftreten. Eine weitere Besonderheit macht die Gleichung linear: Es kommen keine Potenzen von x vor; dadurch können alle Abhängigkeiten der Variablen voneinander mittels einer linearen Abbildung beschrieben werden.

Solche Gleichungen können stets zu mx + y_0 = 0 zusammengefasst werden, wobei man in diesem Fall durch eine einfache Umformung für m = a - c und y_0 = b + d erhält. Gibt man der Gleichung nun durch Wegfall einer Bedingung – beispielsweise der Null auf der rechten Seite – Bewegungsfreiheit, wird die lineare Gleichung zu einer linearen Funktion \mathrm{f}(x):\quad x \rightarrow mx + y_0 beziehungsweise der bekannten Geradengleichung y = mx + y_0 mit der Steigung m und dem y-Achsenabschnitt y_0.

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